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IZBE / VDE-Symposium "Sicherheit und Zulassung elektrischer Bahnausrüstungen"

Veranstaltungsdatum:
Ort:
28.11.13 - 29.11.13
Internationales Congress Center Dresden

Organisator: Innovationszentrum Bahntechnik Europa e. V. und 

                     VDE/ETG Fachbereich "Bahnen mit elektrischen Antrieben"

Inhalt:

Bereits zum vierten Mal seit 2007 laden das Innovationszentrum Bahntechnik Europa e.V. (IZBE) und der VDE-/ETG-Fachbereich „Bahnen mit elektrischen Antrieben“ zu einer Fachtagung über Sicherheit und Zulassung elektrischer Komponenten und Systeme bei Bahnen nach Dresden ein.

Das deutsche „Handbuch Eisenbahnfahrzeuge“ und die daraus resultierende Überarbeitung der Transeuropäischen Eisenbahn-Interoperabilitätsverordnung (TEIV) vom Dezember 2012 hatten unter anderem eine Beschleunigung des Zulassungsverfahrens zum Ziel. Weitere Justierungen sind im Laufe dieses Jahres auf den Weg gebracht worden, um kurzfristige Erfolge zu erzielen. Mittelfristig ist in Deutschland eine vollständige Umsetzung der Interoperabilitäts-Richtlinie 2008/57 notwendig, flankiert durch Arbeiten zum europäischen „4. Eisenbahnpaket“.

 

In dem Zuge ergeben sich unter anderem folgende Fragen:

·               Gelingt die Ablösung nationaler Besonderheiten im Zuge der europäischen Harmonisierung?

·               Welche Bedeutung hat der etablierte Stand der Technik?

·               Werden langjährige Betriebserfahrungen ausreichend gewürdigt?

·               Erhöhen langdauernde und/oder komplexe Prozesse die Sicherheit?

·               Welche Sicherheitsrelevanz müssen Einzelereignisse aufweisen, um sektorenweite Verzögerungen bei der Zulassung zu rechtfertigen? 

·               Ist es zielführend, den Straßenbahn-Prozess zukünftig mehr an der Vollbahn zu orientieren? Insbesondere der Interoperabilitätsgedanke mit all seinen Regularien ist bei lokalen Netzen nicht relevant!

·               Erlaubt eine „Einheits-Bau- und Betriebsordnung“ noch hinreichende Freiheiten für die optimale Ausgestaltung der unterschiedlich gewachsenen Nahverkehrsbetriebe?

Vor knapp zehn Jahren ist die Europäische Eisenbahnagentur (ERA) mit dem wesentlichen Ziel gegründet worden, die Interoperabilität des Bahnverkehrs zu stärken und zu diesem Zweck die Vereinheitlichung von vormals nationalen Vorschriften und Prozessen voranzutreiben.

 

Infolgedessen ist eine Vielzahl neuer Regelwerke entstanden, wie beispielsweise  die Technischen Spezifikationen für Interoperabilität (TSI), Notifizierte Nationale Technische Regeln (NNTR) und die Common Safety Methods (CSM). Es ist jedoch noch nicht gelungen, dies in vollem Umfang in nationales Recht zu übertragen. Somit bestehen weiterhin europäische und nationale Regelwerke nebeneinander, mit dem Risiko von Doppelungen und Widersprüchen.

 

Tagungsprogramm

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